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Beginn von Typ-1-Diabetes hinauszögern

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FDA lässt erstes Medikament zu, das Beginn des Typ-1-Diabetes hinauszögert

Der Typ-1-Diabetes bleibt, wenn der Angriff des Immunsystems auf die Beta-Zellen im Pankreas begonnen hat, eine unvermeidbare Erkrankung. Doch Infusionen mit dem CD3-Antikörper Teplizu­mab können den Beginn der Insulinpflicht im Frühstadium der Erkrankung um etwa 2 Jahre hinauszögern.

Die US-Arzneimittelbehörde FDA hat das Präparat Tzield jetzt für Erwachsene und Kinder ab 8 Jahren zuge­lassen. Die Kosten für die 14 täglichen Infusionen sollen bei knapp 200.000 US-Dollar liegen.

Der Typ 1-Diabetes, der zu den Autoimmunerkrankungen gehört, beginnt mit dem Auftreten verschiedener Autoantikörper im Blut (Stadium 1). Die Attacken auf die Beta-Zellen bleiben zunächst ohne Folgen für den Blutzucker.
Im Stadium 2 kommt es dann zu einer gestörten Glukosetoleranz mit erhöhten Blutzuckerwerten nach den Mahlzeiten. Im Stadium 3 übersteigt der Blutzucker die Nierenschwelle. Die Patienten leiden unter Polyurie, Polydipsie, Gewichtsverlust und körperlicher Schwäche.

Oft werden die Warnzeichen nicht richtig gedeutet und die Diagnose wird erst im Krankenhaus gestellt, wenn die Patienten eine Ketoazidose entwickelt haben oder es sogar zu einem diabetischen Koma gekommen ist.
Eine Frühdiagnose der Erkrankung gelingt häufig nur, wenn eine erbliche Disposition besteht und bereits andere Familienmitglieder erkrankt sind. Dann lässt sich der drohende Typ-1-Diabetes häufig bereits in der frühen Kindheit durch den Nachweis von Autoantikörpern erkennen. Ein bevölkerungsweites Screening gibt es allerdings bisher nirgends. Es dürfte deshalb schwierig sein, mögliche Kandidaten für eine Behandlung mit Tzield zu finden.

Lesen Sie den ganzen Artikel im Ärzteblatt

Foto: Pixabay/jeftymatricio1

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Lesezeit ca.: 2 Minuten | Tippfehler melden | © Revision: 26. Dezember 2022 | Peter Wilhelm 26. Dezember 2022

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