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Von BMI bis Ernährung: Alles rund ums Gewichtsmanagement in Deutschland

Abnehmen Pixabay

Deutschland wird immer schwerer – ja oder nein? Fakt ist, dass auch die Deutschen mit dem Wandel der Zeit gehen, in dem die Lebensgewohnheiten und Ernährungsstile zunehmend zu Ungunsten des Körpergewichts ausfallen.

Das kann nicht nur auf die Waage, sondern auch auf die Gesundheit gehen. Aber wo liegt eigentlich das Idealgewicht für ein gesundes Leben? Was genau sagt der BMI aus? Welche Rolle spielt die Ernährung? Und was müssen Diabetiker bei ihrem Gewicht besonders beachten? Alles rund ums Gewicht und Tipps zum idealen Management.

So schwer ist Deutschland: Das Durchschnittsgewicht im Wandel

Die durchschnittlichen Gewichtsveränderungen in Deutschland spiegeln die Veränderungen im Lebensstil wider. In den letzten Jahrzehnten hat sich das Durchschnittsgewicht aufgrund der immer leichter erreichbaren und zu Fett neigenden Ernährung und den bequemeren Lebensgewohnheiten allmählich erhöht. Im Detail heißt das: Die technologischen Fortschritte begünstigen den neuen, sitzenden Lebensstil, während kalorienreiche Nahrungsmittel öfter verzehrt werden. Diese Kombination aus wenig Bewegung und viel Nahrung sorgt für eine Gewichtszunahme – und das deutschlandweit. Dabei sind geschlechtsspezifische Unterschiede im Gewicht erkennbar. Statistiken zeigen, dass Männer tendenziell zu einem höheren Durchschnittsgewicht als Frauen neigen. Auch die Verteilung von Gewichtszunahme und -abnahme kann geschlechtsspezifisch variieren. Das ist neben dem Lebensstil insbesondere auf biologische und genetische Unterschiede zurückzuführen. Zudem ist der Weg zum erfolgreichen Abnehmen immer ganzheitlich. Online kursieren regelmäßig neue, erfolgversprechende Abnehmtrends. Diese sind häufig nicht nur wenig zielführend, sondern sogar gesundheitsgefährdend.

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Was ist der BMI: Eine Definition

Wer sein Gewicht im Auge behalten will, der kommt nicht an dem Body Mass Index, kurz BMI vorbei. Er misst das Verhältnis von Gewicht zu Körpergröße und gibt damit eine grobe Einschätzung über das Eigengewicht. Er zeigt Klassifizierungen von Untergewicht, Normalgewicht und Übergewicht auf und zeigt damit, in welchem Bereich sich der eigene Körper in etwa befindet. So befinden sich Menschen mit einem BMI zwischen 18,5 bis 24,9 im Spektrum des Normalgewichts, während jeder BMI darunter oder darüber als riskant eingestuft wird und im Auge behalten werden sollte. Ganz genau muss es aber keiner nehmen: Wer nur leicht von dem Normalwert abweicht, muss nicht direkt an Gesundheitsproblemen leiden, sondern kann sich trotzdem rundum in seinem Körper wohlfühlen.

Eine Frage des Essens: Diese Nahrungsmittel helfen beim gesunden Abnehmen

Die Rolle der Ernährung im Gewichtsmanagement kann nicht genug betont werden. Eine ausgewogene Ernährung, die reich an Nährstoffen ist, fördert nicht nur den Gewichtsverlust, sondern auch das allgemeine Wohlbefinden. Im Gegensatz dazu kann eine ungesunde Ernährung mit vielen zuckerhaltigen Getränken und fettreichen Lebensmitteln zu einer übermäßigen Gewichtszunahme führen. Wenig Zucker ist die Devise. Ausreichend Gemüse wie Zucchini und Brokkoli macht zudem nicht nur satt, sondern enthält auch viel Wasser und viele wichtige Ballaststoffe. Proteine halten zudem fit, insbesondere mageres Fleisch, Nüsse, Hülsenfrüchte, Eier und fettarme Milchprodukte sind eine gute Eiweißquelle. Vor allem das wertvolle Eiweiß ist wichtig für Diabetiker, die oftmals auf mehreren Ebenen von dem neuen Essensplan profitieren. Die Ernährungsumstellung auf gesunde Lebensmittel wirkt sich in der Regel positiv auf den Blutzuckerspiegel aus. Und wer zu Beginn Schwierigkeiten damit hat, sich an die neuen Essgewohnheiten zu halten, dem sei eines gesagt: Das Abnehmen beginnt im Kopf. Disziplin und Willenskraft sind deshalb der Schlüssel zu einem ausbalancierten Gewichtsmanagement.

 
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Die richtige Ernährung kann ganz entscheidend zur Aufrechterhaltung der Gesundheit beitragen.
Gepaart mit ausreichender Bewegung ist eine ausgewogene Ernährung durchaus in der Lage viele Fälle von Diabetes mellitus Typ II sogar fast komplett zu heilen.

Lesezeit ca.: 4 Minuten | Tippfehler melden | © Revision: | Thomas von Görditz 7. Februar 2024

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