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(Spiegelung)
heißt wörtlich übersetzt „in das Innere sehen“. Bei der Endoskopie können Ärzte mit einem speziellen Instrument, dem „Endoskop“, Körperhöhlen und Hohlorgane betrachten, Krankheiten erkennen und gegebenenfalls behandeln. Der Arzt schiebt dafür zumeist einen flexiblen Schlauch oder ein kleines Rohr in natürliche oder durch einen minimalen chirurgischen Eingriff geschaffene Körperöffnungen. Zu den bekanntesten endoskopischen Verfahren gehören die Magen- und die Darmspiegelung. Letztere ist für Menschen mit Diabetes besonders wichtig. Sie haben schon ab dem 50. Lebensjahr Anspruch auf eine Darmspiegelung, die von Ärzten auch „Koloskopie“ oder „Coloskopie“ genannt wird. Grund ist ihr etwa doppelt so hohes Darmkrebsrisiko. Bei einer Koloskopie können Ärzte Auswucherungen (Polypen) an der Darminnenwand frühzeitig erkennen und entfernen, damit aus ihnen keine Krebszellen werden. Für Menschen mit Diabetes gewinnen weitere endoskopische Verfahren an Bedeutung, z. B. die Spiegelung des Zwölffingerdarms und der Bauchspeicheldrüse.

Lesezeit ca.: 1 Minute | Tippfehler melden | © Revision: | Peter Wilhelm 26. Januar 2023

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