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heißt Gefäßerkrankung. Bei einer schlechten Blutzuckereinstellung über einen längeren Zeitraum kann es zu Schäden an den kleinen und großen Blutgefäßen kommen. Deutliche Veränderungen an den großen Gefäßen (=Makroangiopathie) sind bei Typ-2-Diabetikern, die oft schon viele Jahre unerkannte Diabetiker waren, häufig bereits bei der Diagnose des Diabetes festzustellen. Die Schäden an den kleinen Haargefäßen (=Mikroangiopathie) können meist zuerst die Augenärzte bei der Untersuchung des Augenhintergrunds sehen. Die kleinen Kapillargefäße an der Netzhaut (Retina) weisen dann Ausweitungen, undichte Stellen oder „Umleitungen“ auf. Diese sogenannte Retinopathie kann zur Erblindung führen.

Lesezeit ca.: 42 Sekunden | Tippfehler melden | © Revision: | Peter Wilhelm 26. Januar 2023

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