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Verblindung oder doppelblind
Es ist medizinisch nachgewiesen, dass allein eine positive Erwartungshaltung den Gesundheitszustand eines Patienten deutlich verbessern kann. Um eine Verzerrung von Studienergebnissen durch diesen sogenannten „Placebo-Effekt“ zu vermeiden, wird eine Studie in aller Regel randomisiert und zusätzlich doppelblind. Verblindung heißt, dass weder das Medikament noch seine Verpackung Rückschlüsse auf die Inhaltsstoffe zulassen. Bei einer einfachen Verblindung weiß nur der Patient bzw. Proband nicht, ob er ein neues oder bereits bewährtes Medikament bzw. ein Placebo erhält. Um zusätzlich eine unbewusste Beeinflussung durch den Arzt zu vermeiden, werden Studien heute standardmäßig doppelblind durchgeführt, sprich, weder Arzt noch Patient wissen, was im Medikament steckt.

Lesezeit ca.: 45 Sekunden | Tippfehler melden | © Revision: | Peter Wilhelm 26. Januar 2023

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