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Nachdem zwei kanadische Forscher ein Jahr zuvor das Insulin entdeckt hatten (s. „80 Jahre Insulin“), wurde es 1922 erstmals zur Therapie eines Menschen mit Typ-1-Diabetes eingesetzt. Die bisher einzige zugelassene Möglichkeit, sich Insulin zuzuführen ist die Injektion ins Unterhautfettgewebe mittels Einmalspritze, Insulinpen oder Insulinpumpe. Heute kommen in Deutschland hauptsächlich drei verschiedene Insulinkonzepte zum Einsatz. Das einfachste ist die CT „conventional therapy“. Bei der konventionellen Insulintherapie wird in der Regel morgens vor dem Frühstück und abends vor dem Abendessen gespritzt. Diabetiker müssen in diesem Fall festgelegte Spritz- und Essenszeiten einhalten. Häufigere Spritzen, dafür mehr Freiheit wann gegessen und gespritzt wird, bietet Diabetikern die ICT (intensivierten konventionellen Insulintherapie) mit dem Basis-Bolus-Konzept. Ein Verzögerungsinsulin deckt hier die sogenannte Basalrate ab. Zu den Mahlzeiten wir jeweils ein normal- oder ultraschnell wirkendes Insulin als Bolus gespritzt. In gleichmäßigen zeitabständen gibt die Insulinpumpe bei der CSII (kontinuierliche subkutane Insulininjektion) das Insulin für die Basalrate ab. Im günstigen Fall ist diese so programmiert, dass ein Diabetiker im Hungertest (keine Nahrungszufuhr über Stunden oder einen ganzen Tag) normale Blutzuckerwerte hat. Zum Essen ruft er nach Kohlenhydratgehalt die erforderliche individuell erforderliche Insulinmenge als Bolus ab.


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Lesezeit ca.: 1 Minute | Tippfehler melden | © Revision: | Peter Wilhelm 26. Januar 2023

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