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sind in der Regel gutartige Tumore des Hypophysenvorder- oder Hypophysenhinterlappens, die zu einer Unter- oder Überproduktion von Hormonen der Hypophyse führen können. Da Hypophysenhormone andere Hormondrüsen des Körpers (z. B. der Schilddrüse, Nebennierenrinde. Eierstöcke, Hoden) steuern, kann es zu Symptomen einer Über- oder Unterfunktion dieser Drüsen kommen. Hypophysenhormone können aber auch direkte Wirkungen entfalten. Das bekannteste Beispiel ist die Über- oder Unterproduktion von Wachstumshormon des Hypophysenvorderlappens. Kommt es zu einer Unterproduktion im Kindsalter, bleiben die Kinder klein (Zwergwuchs). Kommt es im Wachstumsalter zu einer Überproduktion, werden die Kinder zu groß (Riesenwuchs). Beim Erwachsenen, bei dem das Längenwachstum abgeschlossen ist, können nur noch die Endteile (Akren = Spitzen, Vergrößerung der Akren = Akromegalie) wachsen. Dadurch kommt es vornehmlich zu einer Vergrößerung von Händen, Füßen und im Gesicht (Kinnspitze, Nase, Augenbrauenwülste) zu einer Vergröberung der Gesichtszüge. Da ein Überschuss an Wachstumshormonen die blutzuckersenkende Wirkung von Insulin hemmt, kommt es oft zu einer Störung der Glukosetoleranz und auch zu einem Diabetes.

Lesezeit ca.: 1 Minute | Tippfehler melden | © Revision: | Peter Wilhelm 26. Januar 2023

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